Artikel teilen! Weltuntergang: Das Leuchten der Freude, das ganz grundlos aus meinem Herzen bricht, die Oleanderblüte, die, der Natur trotzend, sich ...
Das Leuchten der Freude, das ganz grundlos aus meinem Herzen bricht, die Oleanderblüte, die, der Natur trotzend, sich öffnet im Winter, Sehnsucht, die gegen alle Vernunft in meinem Leib herumstöbert auf der Suche nach dir. Die Dreieinigkeit an diesem Tag, der in den ersten 20 Minuten seiner Existenz eine die kleine Nische bot, in der wir wohnten eine halbe S-Bahnfahrt lang, Wange an Wange gelehnt, mit Händen auf der Suche nach Haut, dem ursprünglichsten Wissen, in dem das Du sich enthüllt und Welt wird für ein Ich, das kleine Finger und durstige Lippen ist.
Wer mag da von Entwöhnung spreche, wenn die Gewöhnung kaum begonnen hat. Und doch ist in dieser Welt die Trennung der Normalzustand. Damit Finger wieder suchen, der
Hunger bleibt, der Glanz der Sehnsucht die Augen nässt. Wenn Liebe sich erfüllt, geht die Welt unter. Zeit dehnt sich unendlich und Gestern oder Morgen verfliegt im Nichts. Alle Schleier
sind zerrissen. Es gibt nichts mehr zu sehen. Es ist einfach viel zu hell.
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