Thursday, 26. january 2012 4 26 /01 /Jan. /2012 15:43

So habe ich begonnen die Wahrheit zu schreiben und schreibe sie immer wieder von neuem.

(Frederik Hetmann in: Der wilde Park des Vergessens)

 

Wolken P5270502

 

Meine angespannten Schultern möchten mich nicht lassen, ich verschließe die Augen und senke den Kopf, schlage meine Hände vors Gesicht und atme ganz flach. Ein Bild äußerster Zurückhaltung... Der Traum der Starre, die ins Nichts führt, hin zum großen Vergessen, in dem weder Schmerz noch Liebe sind. Dagegen zu kämpfen, zu versuchen, den Panzer zu durchbrechen, bleibt wirkungslos.

 

Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft, sagt ein taoistischer Stratege

 

Sich hineinsinken zu lassen in das Innere der Starre, lässt ab von der Konzentration auf das Begrenzende. Es verschwindet und löst sich auf. Und im Inneren wächst selbstverständliche Annahme. Schmelzen. Hingabe. Zufriedenheit. Glück. Es gibt nichts mehr zu überwinden, zu durchbrechen. Ich kann einfach hinausgehen. Selbst das klingt falsch. Es gibt kein Draußen. Erfüllung geschieht. Ortlos.

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von sanfter-taenzer - veröffentlicht in: Spiritualität
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