wo schlägst du mein herz wo wohnst du dornenvogel im blutenden nest in den fahlen mondnächten ächzen dort schatten winseln die herzgespenster dicht unter der haut
Zurück aus der Heimat des Herzens, wo Weite und heller Frieden den Boden der Liebe bereiten, irre ich umher zwischen Artefakten vergangener Leben. Schwer zu bestimmen, was hier noch atmet und was ...
Spuren im Alltag Wie Hundepfoten in tauenden Frühjahrsboden gedrückt In der Leere unsichtbare Spuren herzförmig gewunden Um helle Dielen und schmale Füße mit rotlackierten Zehennägeln Ein Schrank ...
Du Ich möchte Dich in Rosen und Narzissenblätter betten jedes Jahr Und wenn Die Herbstnebel kommen Liegen lila Astern neben Dir Auf Deinem Kopfkissen in Gelb-Orange Ein warmer Blick aus Seen ...
Feine Blüten von Wollgras Wehen deine Finger über meine Brust Und was zart nachdrücklich mich einlädt Zu fließen aus der Tiefe Anzuschwellen Freudig hinunter zu stürzen Ins Tal ohne Besinnung Bist ...
Schatten über meinen Augen Fallen in meine Seele Verfinstern den Tag In der Klosterzelle meines Herzens kriechen Gebete die Wände hinauf Suchen Wärme im Stein Das Fenster ist weit Doch nicht ...
liebe, nähe, du sanftes tasten weckt das herz und tauben gurren wenn lippen sich zart öffnen schwebende küsse federleicht um uns fliegen ein sehnen, locken entspringt und fließt verzaubert aus ...
Der Hufschmied raspelt mit seiner Feile grobe Späne vom Pferdehuf, die wie Kokosraspel auf der Erden liegen. Komisch, dem Pferd scheint das nichts auszumachen. Grundlos rinnen Tränen aus meinem ...
die wilden schwingen deines herzens gespiegelt dunkel eingerahmt unten im hubertussee spielen mit wolken dem gesang meines herzens und möglichkeiten ausgebreitet in dein jetzt schwungvoll wie der ...
die wilden schwingen deines herzens flügellahm doch nicht gebrochen deine sehnsucht wird geliebt sanft gebettet in zärtliches flüstern worte der liebe trocknen deine silbernen tränen herzhauch mag ...
Ich weiß Dich in der Nacht, Dein klares Blau bedeckt von sanften Lidern, auf die meine Küsse tropfen. Der helle Saum Deiner Augen flattert wie ein schlafender Vogel beim Schrei der Eule. ...
Lachend standen wir nebeneinander und schienen uns so vertraut. Kein solches Bild zeigt alles. Niemand kann im Lachen erkennen, wie fremd wir uns schon damals waren. Wir fühlten uns wohl und ...
in deinem Arm umhüllt von Schnee und deinem Duft hörte ich den Gesang der Meerjungfrauen das Glucksen des Seins Wispern der Sinne Herzschläge vereint eine Ahnung von glücklichem Sterben in diesem ...
Ich esse den letzten Schinken auf und habe Sehnsucht. Trinke Ostfriesentee, ein bleierner Himmel fällt zum Fenster herein, so wie man sich Ostfriesland vorstellt im Herbststurm. Während hier sich ...
So sieht gerade dein Lebensweg aus, scheint dir vielleicht. Von Weg kann nicht die Rede sein. Scharfkantige Felsen, steile Abstürze. Und alles liegt im Nebel, dieser fahlen Suppe, die alle ...
blaue bäche schlängeln sich durch den schnee deiner haut dort im tal zwischen runden hügeln absichtslose berührung lässt das land atmen schwellendes verlangen weitet und formt jedes mal neu ...
Da stehst du. Am Fenster. Schaust hinaus in den Winterhimmel. Klarblau wie Deine Augen. Dieses Blau, das 1000 Fragen stellt und keine offen lässt. In meine Seele sinkt und glucksende Bäche um mein ...
Alles, was ich mir jemals erträumte Nimmst du aus deinem Herzen ohne Absicht, ohne Zweck Nichts fehlt - und ich erkenne Ewig schon warst du zu ahnen Kommst leise aus sanftem Berühren Endlich weiß ...
Eine Wanderung durch meine Vergangenheit Nachts Mit dir an meiner Seite, dem Neuen an meiner Hand Und einem aufgedreht jagenden Hund Um uns Die Schemen der Häuser am Rand unserer Wege Bergen ...
Das TAO fließt. Nichts bleibt. Das ist alles eine schreckliche Illusion. Dieser Glaube an das Unwandelbare in diese Welt. Und ängstlich kann man sich für Bares versichern lassen gegen alles ...
weicher schnee wird eis spitz und schartig hemmt es uns ungeborgene wünsche entspringen dem herz frieren fest und bluten aus alten wunden die keiner je sah
Höchste Vollkommenheit ist gleich wie Wasser. Tränkend alle Dinge durchdrängt es sie. Lao Tse: Tao Te King leise fällt schnee bedeckt alles schrundige ungeborgene gemeißelt durch frost und kälte ...
Heute War leicht Mit Deinem Herzen Denn es traf meines Heute Mit dir Sah die Sonne Auf unsere Beine scheinen Heute Und morgen Gehen wir knirschend In das kalte Klirren Hinaus Zärtliche Wärme Über ...
Begrüßung im Schlafanzug. In klirrender Kälte über die Wiese. Schnee vom Auto gefegt. Versunken in dir. Croissants zerlegt. Einkauf. Die Hand auf deinem Bein im Auto. Diskurs über Größe. Dem Pferd ...
Stadt, Feierabendverkehr, Schnee. Ein grünes S leuchtet. Ein Taxistand in einer Nebenstraße. Gegenüber parkt ein Golf. Da ist ja ein Park, sagt sie. Hell leuchtet ihr Gesicht. Diese Klarheit mag ...
Marc Chagall: Blue Lovers Du... Kannst Du noch zuhören Bis ins Morgengrauen erzähl' ich dir von mir, indem ich über dich spreche Beschreibe die Wellenbewegungen meiner Seele, die Du auslöst ...
Das Leuchten der Freude, das ganz grundlos aus meinem Herzen bricht, die Oleanderblüte, die, der Natur trotzend, sich öffnet im Winter, Sehnsucht, die gegen alle Vernunft in meinem Leib ...
ein herz will hinaus zum tanz mit dem fahlen mond klänge der sehnsucht von schlanken fingern gezupft perlen auf der haut schweiß und glück in dieser nacht schrei, spiegel, schrei
Eine Frau mit einem Hund in der S-Bahn. Die Bahn ist leer. Nun kommt sie zur Tür und küsst einen Mann. Der Zug fährt ab. Der Mann geht zum gegenüber liegenden Bahnsteig. Die Nacht ist sehr kalt. ...
Der Morgen ist erst dunkelgrau, die Nacht ein Schimmer tiefes Blau, das sich zurückzieht wie ein Tier in seine Höhle. Da ist das Warme neben mir, das sich so gut anfühlt. Haut greift und schlingt ...
Von dem, was zuviel ist, weniger zu bekommen, ist dir zu viel. Das, was dir gerade angemessen ist, ersäuft mich. Und in all dem Gewoge ertrinkt das Herz.
Jeden Morgen weht der Wind die Blätter von deinen Augen Geliebte. Klare Seen umsäumt von heller Erde empfangen das Licht des Tages. Ich reise weit hinein in das Blau der nördlichen Meere mit ...
Berlin Alexanderplatz, S-Bahn. Wochenendeinstiegs-Atmosphäre, leicht irre, völlig normal um diese Zeit gegen 1:30. Der neue Samstag noch unentschlossen und dreckig, wach und schläfrig, voller ...
So habe ich begonnen die Wahrheit zu schreiben und schreibe sie immer wieder von neuem. (Frederik Hetmann in: Der wilde Park des Vergessens) Meine angespannten Schultern möchten mich nicht lassen, ...
Breitensteingipfel bei Fischbachau/Bayern copyright: Verfasser So also fühlt es sich an. Unendlich leicht wie eine Wolke, luftig, ein Hauch, sanft und doch vollkommen da. Nachdrücklich, ...
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Immer ist etwas in uns, das Wort werden will, heraus in die Welt, hin zum Du. Begegnung, Berührung, Aufleuchten des Ewigen. Herzenskontakte oder Scheitern. Liebe und Angst.